Die Allstars-Staffel von Kampf der Realitystars lebt von schnellen Bündnissen, plötzlichen Rauswürfen und Regeln, die den Überblick bewusst etwas schwieriger machen. Ich ordne hier den aktuellen Stand sauber ein, zeige die wichtigsten Ausstiege, erkläre die Rückkehrer und mache deutlich, warum die Antwort auf die Frage nach dem Rauswurf in dieser Staffel nicht immer sofort eindeutig ist.
Die Staffel lebt von späten Ausstiegen und Rückkehrern
- 2026 lief die Show als Allstars-Edition mit 24 Rückkehrern und einem Preisgeld von 40.000 Euro.
- Zu den letzten regulären Rauswürfen vor dem Finale gehörten Elsa Latifaj, Matthias Mangiapane und Kader Loth.
- Mehrere Namen tauchen doppelt auf, weil Rückkehrer wie Kader Loth, Loona und Sam Dylan später wieder in die Sala kamen.
- Am Ende gewann Sam Dylan; im Finale blieben außerdem Sarah Knappik und Kate Merlan im Rennen.
- Wer nur die TV-Ausstrahlung verfolgt, ist bei Spoilern oft einen Schritt hinter dem Stream.
Wer in der Staffel raus ist und wer zurückkam
Die 2026er Ausgabe ist inzwischen durch, deshalb lässt sich der Verlauf ziemlich klar auflisten. Ich trenne die Abgänge bewusst nach Folgen, weil genau das bei dieser Staffel am meisten hilft: Nicht jeder Exit war endgültig, und manche Namen erscheinen später noch einmal.
| Folge | Wer raus ist | Einordnung |
|---|---|---|
| 4 | Tayisiya und Yana Morderger | Erster Doppel-Exit der Staffel |
| 4 | Kader Loth | Vorläufig ausgeschieden, später zurückgekehrt |
| 6 | Loona | Vorläufig raus, später zurückgekehrt |
| 7 | Narumol | Normaler Rauswurf |
| 8 | Prinz Frédéric von Anhalt | Freiwilliger Ausstieg |
| 9 | Schäfer Heinrich | Raus nach der Mitte der Staffel |
| 10 | Yeliz Koc | Rauswurf in einer wichtigen Übergangsfolge |
| 12 | Giuliana Farfalla | Späterer Staffelverlust |
| 13 | Loona | Zweiter, endgültiger Ausstieg |
| 16 | Sam Dylan | Zwischenzeitlich raus, später zurück und Sieger |
| 17 | Serkan Yavuz | Raus vor der heißen Phase |
| 18 | Elena Miras | Aus gesundheitlichen Gründen ausgeschieden |
| 18 | Paco Herb | Gleichzeitig mit Elena aus der Sala |
| 21 | Emmy Russ | Raus in der späten Staffelphase |
| 24 | Georgina Fleur | Abgang kurz vor dem Finale |
| 25 | Gino Bormann | Exit in der Schlussphase |
| 26 | Sandy Fähse | Raus kurz vor dem Endspiel |
| 27 | Elsa Latifaj | Vorletzter großer Rauswurf |
| 27 | Matthias Mangiapane | Freiwillig gegangen, um die Situation zu entschärfen |
| 28 | Kader Loth | Endgültig ausgeschieden |
| 28 | Cecilia Asoro | Halbfinalphase |
| 28 | Cosimo Citiolo | Halbfinalphase |
| 28 | Maurice Dziwak | Halbfinalphase |
Im Finale selbst standen Sam Dylan, Sarah Knappik und Kate Merlan im Mittelpunkt; Sam Dylan holte den Titel, Kate landete auf Platz drei. Für die Frage „wer ist raus“ ist das wichtig, weil die letzte Phase nicht nur über einen klassischen Rauswurf lief, sondern über eine Mischung aus Spiel, Münzlogik und Finalentscheidungen.
Warum einige Ausstiege nicht endgültig waren
Genau hier wird die Staffel interessant. Ich würde bei dieser Ausgabe immer zwischen vorläufig ausgeschieden und endgültig draußen unterscheiden, weil die Show mit Rückkehrern arbeitet und dadurch den Eindruck eines klaren Cut deutlich aufweicht.
- Kader Loth ist das beste Beispiel: erst raus, später zurück, am Ende erneut ausgeschieden.
- Loona hatte sogar eine doppelte Geschichte: raus, zurück, dann wieder raus.
- Sam Dylan wurde zwischenzeitlich abserviert, kam aber wieder und gewann am Ende trotzdem.
Für den Zuschauer ist das mehr als ein kleiner Twist. Es verändert, wie man den Cast liest: Ein Name, der in der Übersicht schon „weg“ wirkte, kann wenige Folgen später wieder zum politischen Faktor werden. Genau deshalb wirken manche Listen zu dieser Staffel im ersten Moment widersprüchlich, obwohl sie formal korrekt sind.
Welche Exits die Staffel besonders geprägt haben

Nicht jeder Rauswurf hatte dieselbe Wirkung. Einige Abgänge waren reine Spielentscheidungen, andere hatten soziale oder gesundheitliche Gründe und wieder andere waren fast schon strategische Opfer. Für mich sind genau diese Unterschiede der Grund, warum die Staffel mehr war als bloß ein Namenslisten-Spiel.
- Elena Miras fiel aus gesundheitlichen Gründen raus. Das ist der klare Fall, bei dem das Format an eine reale Grenze stößt und die Show nicht nur von Strategie lebt.
- Prinz Frédéric von Anhalt und Matthias Mangiapane gingen freiwillig. Solche Ausstiege sind selten echte Kapitulation, sondern oft ein kalkulierter Schritt, um Konflikte, Geldverlust oder ein unvorteilhaftes Spiel zu umgehen.
- Elsa Latifaj und Matthias Mangiapane traf es in Folge 27 kurz vor dem Finale besonders hart. In dieser Phase zählt jeder Fehler doppelt, weil schon kleine Entscheidungen den ganzen Endspurt drehen können.
- Gino Bormann, Georgina Fleur und Emmy Russ standen für die klassische späte Staffel-Dynamik: Erst wird das Feld kleiner, dann werden die Allianzen sichtbar, und am Ende entscheidet oft nur noch ein einziger Moment.
Gerade in den letzten Folgen wurde der Druck extrem greifbar. Die verbliebenen Kandidatinnen und Kandidaten mussten sich innerhalb von 30 Minuten auf einen Namen einigen, sonst wären weitere 10.000 Euro von der Gewinnsumme verschwunden. Solche Regeln verschieben den Fokus weg vom bloßen Unterhaltungswert hin zu harter Gruppenlogik, und genau das macht das Format so berechenbar unberechenbar.
So liest man Spoiler und Sendetermine richtig
Wer nur die lineare Ausstrahlung sieht, bekommt die Antwort auf „wer ist raus“ oft später als Leute, die schon im Stream unterwegs sind. Das ist bei Reality-TV inzwischen fast normal, aber bei dieser Staffel besonders relevant, weil die Folgen dicht aufeinanderfolgten und die Endphase mit mehreren schnellen Entscheidungen gearbeitet hat.
Ich würde deshalb immer zuerst auf die Folgenzahl und dann auf das Veröffentlichungsdatum schauen. Eine Meldung zu Folge 25 kann schon veraltet sein, wenn Folge 27 oder 28 längst online steht. Wer das übersieht, liest schnell Diskussionen über Kandidaten, die schon wieder zurück im Spiel sind oder in einer späteren Runde ganz anders dastehen.
Hinzu kommt: Die Allstars-Edition arbeitet stärker mit Rückkehrern, Sonderentscheidungen und Ausnahmeregeln als eine Standardstaffel. Der Status eines Kandidaten ist also nicht nur eine Frage von „raus oder drin“, sondern auch von „vorläufig raus, wieder drin, erneut raus“. Genau das macht die Suche nach einem klaren Stand für Außenstehende so schwer.
Was der Ausgang über das Format zeigt
Die Staffel ist für mich ein ziemlich gutes Beispiel dafür, wie deutsches Reality-TV 2026 funktioniert: weniger als lineare Spielshow, mehr als sozialer Mikrokosmos mit ständigen Reibungen. Bei 24 bekannten Gesichtern reicht schon ein kleiner Machtwechsel, damit aus einem lockeren Abend sofort eine strategische Lage wird.
Dass am Ende ausgerechnet Sam Dylan gewinnt, obwohl er zwischendurch raus war, sagt viel über den Kern des Formats. Nicht nur Lautstärke zählt, sondern Anpassung, Timing und die Fähigkeit, nach einem Rückschlag wieder Anschluss zu finden. Wer in dieser Show zu früh glaubt, das Spiel verstanden zu haben, liegt meist daneben.
Ich halte die Allstars-Staffel deshalb für stärker als viele klassische Besetzungen, weil sie mit Erfahrung statt mit bloßer Unbekanntheit arbeitet. Das erhöht die Spannungen, aber auch das Risiko für kalkulierte Moves. Wenn alle wissen, wie das Format tickt, werden die Allianzen schneller, härter und manchmal auch ehrlicher aufgelöst.
Woran ich den nächsten Stand sofort erkenne
Wenn ich künftig wieder prüfen will, wer raus ist, achte ich zuerst auf drei Dinge: die Folge, den Veröffentlichungsweg und die Frage, ob ein Exit endgültig oder nur vorläufig ist. Genau diese Kombination verhindert die meisten Missverständnisse.
- Ich prüfe zuerst, ob die Folge schon im Stream oder nur im TV gelaufen ist.
- Ich trenne freiwillige Ausstiege von regulären Rauswürfen.
- Ich markiere Rückkehrer separat, statt sie einfach als „wieder drin“ mitzuzählen.
Wer so auf die Staffel schaut, versteht die Dynamik deutlich besser als mit einer bloßen Namenliste. Und genau darum geht es bei dieser Ausgabe: Nicht jeder Exit ist endgültig, nicht jeder Spoiler ist sofort aktuell, und manchmal entscheidet erst die nächste Folge, wie die Antwort auf die Frage wirklich lautet.